<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Einfach Leben - iNetzwerk</title>
	<atom:link href="http://inetzwerk.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://inetzwerk.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sun, 06 Nov 2011 17:35:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Alt gewordene Lebensmittel wieder frisch machen</title>
		<link>http://inetzwerk.de/alt-gewordene-lebensmittel-wieder-frisch-machen/</link>
		<comments>http://inetzwerk.de/alt-gewordene-lebensmittel-wieder-frisch-machen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 17:30:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luchsus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[Kartoffeln]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Obst]]></category>
		<category><![CDATA[Resteverwertung]]></category>
		<category><![CDATA[Spartipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://inetzwerk.de/?p=220</guid>
		<description><![CDATA[Gummimöhren und weiche Tomaten, vergilbter Blumenkohl &#8211; das kriegen wir wieder hin. Erst wenn ein Gemüse wirklich angefault oder angeschimmelt ist, muss es weggeworfen werden, denn Schimmel kann gesundheitsschädlich sein. Aber alte schrumplige Kartoffeln oder zähes Fleisch sind nicht schlecht und werden mit diesen Tricks wieder schmackhaft. Weich gewordene Tomaten Weich gewordene Tomaten ca. 15 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://inetzwerk.de/wp-content/uploads/2011/08/alte-lebensmittel-frisch.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-230" title="Altes Obst und Gemüse wieder frisch" src="http://inetzwerk.de/wp-content/uploads/2011/08/alte-lebensmittel-frisch.jpg" alt="Tomaten und Gurken" width="150" height="115" /></a>Gummimöhren und weiche Tomaten, vergilbter Blumenkohl &#8211; das kriegen wir wieder hin. Erst wenn ein Gemüse wirklich angefault oder angeschimmelt ist, muss es weggeworfen werden, denn Schimmel kann gesundheitsschädlich sein. Aber alte schrumplige Kartoffeln oder zähes Fleisch sind nicht schlecht und werden mit diesen Tricks wieder schmackhaft.<span id="more-220"></span></p>
<p><strong>Weich gewordene Tomaten</strong><br />
Weich gewordene Tomaten ca. 15 Minuten in kaltes Wasser legen, dann sind sie wieder schnittfest.</p>
<p><strong>Welke Radieschen</strong><br />
Welke Radieschen nicht mit der Knolle, sondern mit den Blättern ins Wasser legen. Dann werden sie wieder frisch. Radieschen sollte man möglichst kühl lagern oder schnell verbrauchen/verarbeiten &#8211; sie treiben auch bei Kühlschranktemperaturen noch aus.</p>
<p><strong>Welkes Gemüse</strong><br />
Wenn Gemüse (z.B. Kohlrabi, Blumenkohl, Karotten) beim langen Lagern etwas welk geworden ist, kann man es auffrischen, wenn man es vor der Zubereitung erst in lauwarmes, dann in sehr kaltes Wasser legt.</p>
<p><strong>Vergilbter Blumenkohl</strong><br />
Blumenkohl neigt beim Lagern zum Vergilben. Will man den Blumenkohl auf dem Teller wieder schneeweiß, setzt man dem Kochwasser etwas Milch zu. Weißer Blumenkohl bleibt beim Kochen weiß, wenn er nicht schon ins kalte, sondern erst ins kochende Wasser gegeben wird.</p>
<p><strong>Alte Karotten (&#8220;Gummimöhren&#8221;)</strong><br />
Alte Karotten erhalten wieder einen frischen, süßen Geschmack, wenn man sie nach dem Putzen und Aufschneiden eine Stunde in Zuckerwasser legt. Biegsame &#8220;Gummimöhren&#8221; werden durch das Einlegen in kaltes Wasser wieder etwas knackiger. Wenn man Karotten lagert, sollte man auf jeden Fall das Grün entfernen.</p>
<p><strong>Alter Käse</strong><br />
Alter Käse schmeckt wieder gut, wenn man ihn vor dem Essen ein paar Stunden in kalte Milch legt.</p>
<p><strong>Altes Backfett</strong><br />
Altes Backfett wird wieder frisch, wenn man es mit einer kleinen, geschälten, rohen Kartoffel leicht aufkocht. Diese zieht den alten Geschmack aus dem Fett.</p>
<p><strong>Altes Geflügel</strong><br />
Altes Geflügel vor dem Kochen mit Zucker abreiben. dann wird es beim Kochen oder Braten schön weich.</p>
<p><strong>Alte Kartoffeln</strong><br />
Alte Kartoffeln schmecken besser, wenn man einen Spitzer Essig ins Kochwasser gibt. Keine Sorge, es schmeckt nicht nach Essig.</p>
<p><strong>Schwarzfleckige Kartoffeln</strong><br />
Der Essig-Trick funktioniert auch hier: Fleckige Kartoffeln werden wieder hell, wenn man dem Kochwasser einige Tropfen Essig zugibt.</p>
<p><strong>Schrumplige Kartoffeln</strong><br />
Das Schrumpeln kommt durch den Wasserverlust im Laufe der Lagerung. Vor dem Kochen in kaltes Wasser legen, dann lassen sie sich besser schälen. Oder Pellkartoffeln daraus machen und erst nach dem Kochen schälen.</p>
<p><strong>Schrumplige alte Äpfel verwerten</strong><br />
Am besten Kompott, Apfelmus oder -Kuchen draus machen. Auch zum Dörren eignen sie sich gut.</p>
<p><strong>Zäh gewordener Schinken und Speck</strong><br />
Zu zäh gewordener Schinken und Speck schmeckt wieder gut, wenn er kurz in heißes Wasser gelegt wird.</p>
<p><strong>Zähes Fleisch</strong><br />
Wenn Fleisch zäh geworden ist, bekommt man es wieder weich, wenn man dem Kochwasser/der Brühe einen Spritzer Essig zugibt. Lange bei niedrigen Temperaturen köcheln lassen.</p>
<p class="small">Foto von Nevit Dilmen, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">CC-Lizenz</a>.</p>
<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/b4235f21e39949f7a4119f83723f33fa" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://inetzwerk.de/alt-gewordene-lebensmittel-wieder-frisch-machen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Obst-Reste verwerten</title>
		<link>http://inetzwerk.de/obst-reste-verwerten/</link>
		<comments>http://inetzwerk.de/obst-reste-verwerten/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 11:40:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luchsus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Obst]]></category>
		<category><![CDATA[Resteverwertung]]></category>
		<category><![CDATA[Spartipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://inetzwerk.de/?p=217</guid>
		<description><![CDATA[Teil 2 der Serie Resteverwertung: Wie kann man die Reste von Obst, also z.B. die Schalen, den Trester vom Entsaften oder ausgepresste Zitronen nutzen? Aus Apfelschalen kann man Tee machen. Man verwendet sie entweder frisch oder man trocknet sie, dann sind lange haltbar. Aus Obsttrester sowie aus Schalen von Bioäpfeln und Biobirnen kann man noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-228" title="Zitrusfrüchte" src="http://inetzwerk.de/wp-content/uploads/2011/07/breakfast.jpg" alt="Zitrusfrüchte" width="150" height="99" />Teil 2 der Serie Resteverwertung: Wie kann man die Reste von Obst, also z.B. die Schalen, den Trester vom Entsaften oder ausgepresste Zitronen nutzen?<span id="more-217"></span></p>
<ul>
<li>Aus Apfelschalen kann man Tee machen. Man verwendet sie entweder frisch oder man trocknet sie, dann sind lange haltbar.</li>
<li>Aus Obsttrester sowie aus Schalen von Bioäpfeln und Biobirnen kann man noch Saft kochen: Die Schalen waschen, in einem Topf mit etwas Wasser aufsetzen, ein paar Minuten kochen und durch ein Haarsieb passieren. Das lohnt sich, wenn man z.B. nach dem Einkochen eine größere Mengen Schalen übrig sind. Alternativ kann man die Schalen nach dem Schälen in einen Topf geben, mit Wasser übergießen und bis zum anderen Morgen stehen lassen. Gibt ein gutes Getränk.</li>
<li>Lässt man Trester, Schalen und andere Obstreste länger im Wasser stehen, setzt eine Gärung ein und es gibt Essig.</li>
<li>Orangen- und Zitronenschalen aus biologischem Anbau kann man vielfältig verwenden: für Tee, um Essig einen besonderen Geschmack zu geben, um Orangenschalenöl daraus zu gewinnen, die abgeriebenen Schalen (das Gelbe/Orangefarbene davon) für Kuchen (Zitronat/Orangeat), die getrockneten Schalen für Potpourris und Bade-Mischungen.</li>
<li>Wenn man die Schale der ausgepressten Zitrone abgeschabt hat, muss man sie noch nicht wegwerfen: Man kann sie verwenden, um Spüle oder Bad zu reinigen. Umweltschonend und funktioniert sehr gut. Danach kann man sie ins Spülwasser geben.</li>
<li>Überreifes Obst kann für Smoothies/Fruchshakes, Obstquark, Marmelade, oder Kompott verwendet werden. Auch gut für Crumble/Streuselkuchen.</li>
<li>Aus Obstkernen lässt sich Öl gewinnen. In Notzeiten wurde früher jeder Obstkern gesammelt; heute werden die Kerne als Abfallprodukt der Saftindustrie verarbeitet. Für den Hausgebrauch sehr mühsam und nur für echte Notzeiten zu empfehlen. Lieber die Kerne aussäen.</li>
<li>Aus den entbitterten Kernen von Aprikosen und Pfirsichen lässt sich Persipan herstellen, ein Marzipan-Ersatz.</li>
<li>Aus Trester wird auch Schnaps gebrannt (z.B. Raki, Grappa), er ist ein Bestandteil von Treberbrot und Treberwurst. Aus Zitrus-, Rüben- und Apfeltrester wird manchmal Pektin gewonnen.</li>
</ul>
<p>Teil 1 der Serie ist hier: <a href="http://inetzwerk.de/mehr-vom-essen-gemuese-reste-verwerten/">Gemüse-Reste verwerten</a>.</p>
<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/65b0550e1b7647f0840b50818c9b01a1" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://inetzwerk.de/obst-reste-verwerten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tiefkühltruhe: 9 Tipps, um Strom zu sparen</title>
		<link>http://inetzwerk.de/tiefkuehltruhe-9-tipps-um-strom-zu-sparen/</link>
		<comments>http://inetzwerk.de/tiefkuehltruhe-9-tipps-um-strom-zu-sparen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 15:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luchsus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Weglassen]]></category>
		<category><![CDATA[Haltbarmachen]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Spartipps]]></category>
		<category><![CDATA[Strom sparen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://inetzwerk.de/?p=225</guid>
		<description><![CDATA[Tiefkühlen ist praktisch, wenn man plötzlich große Mengen Obst oder anderer Lebensmittel haltbar machen muss. Leider verbraucht die Tiefkühltruhe dauerhaft Strom, was Geld kostet und unseren ökologischen Fußabdruck vergrößert. Wenn man die Tiefkühltruhe nicht abschaffen will, kann man zumindest dafür sorgen, dass sie etwas weniger Strom verbraucht. Tiefkühltruhe oder -schrank sollte man in einem Raum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-227" title="tiefkuehltruhe" src="http://inetzwerk.de/wp-content/uploads/2011/07/tiefkuehltruhe.jpg" alt="Tiefkühltruhe: Strom sparen" width="150" height="120" />Tiefkühlen ist praktisch, wenn man plötzlich große Mengen Obst oder anderer Lebensmittel haltbar machen muss. Leider verbraucht die Tiefkühltruhe dauerhaft Strom, was Geld kostet und unseren ökologischen Fußabdruck vergrößert. Wenn man die Tiefkühltruhe nicht abschaffen will, kann man zumindest dafür sorgen, dass sie etwas weniger Strom verbraucht.<span id="more-225"></span></p>
<ul>
<li>Tiefkühltruhe oder -schrank sollte man in einem Raum aufstellen, der an sich schon möglichst kühl ist. Am besten wird wohl der Keller sein. Auf keinen Fall darf der Tiefkühler direkt neben dem Herd stehen, und auch die Sonnen sollte nicht direkt auf das Gerät scheinen.</li>
<li>Zwischen Wand und Wärmetauscher sollte ein Abstand von mindestens 10 cm sein. Man sollte regelmäßig kontrollieren, ob der Wärmetauscher verstaubt ist und ihn bei Bedarf reinigen (einfach absaugen). Denn wenn er verstaubt ist oder zu dicht an der Wand, steigt der Stromverbrauch an.</li>
<li>Eisschichten an den Innenwänden verringern die Kühlleistung. Das Tiefkühlgerät muss dann abgetaut und getrocknet werden.</li>
<li>Tiefkühltruhen verbrauchen 25% weniger Strom als Tiefkühlschränke. Truhen haben die Öffnung oben, und Kälte sinkt nach unten. Die Tür ist meist konstruktionsbedingt der am schlechtesten isolierte Teil des Tiefkühlers, außerdem öffnet man sie hin und wieder. Liegt sie oben, geht etwas weniger Kälte verloren als an der Seite.</li>
<li>Neue Tiefkühlgeräte sind um ein Vielfaches sparsamer als alte. Wer ein neues Gerät kauft, sollte auf die Energieeffizienzklasse A++ oder A+++ achten.</li>
<li>Eine kostengünstige Möglichkeit ist es, das Tiefkühlgerät zusätzlich zu isolieren, z.B. mit den Styroporresten aus Verpackungen.</li>
<li>Oft heißt es, ein Tiefkühlgerät kühle am effizientesten, wenn es zu 70% gefüllt sein. Ganz ehrlich, das ist Quatsch! Denn dieselbe Menge an Lebensmitteln in einem kleineren, zu 100% gefüllten Tiefkühler braucht natürlich weniger Strom zur Kühlung. Deshalb lieber eine kleinere Tiefkühltruhe kaufen und voll befüllen, Kleine Geräte sind auch günstiger.</li>
<li>Natürlich sollte man die Tür des Tiefkühlers immer nur kurz aufmachen. Aber wie, wenn man erst mal sehen muss, was so drin ist oder suchen muss, was man haben will? Hier ist Ordnung angesagt. Am besten führt man eine Liste aller eingefrorener Lebensmittel mit dem Einfrierdatum. Neues schreibt man dazu, Verbrauchtes streicht man durch. Und auch auf die Tiefkühlbeutel schreibt man drauf, was drin ist und wann man es eingefroren hat.</li>
<li>Am meisten Strom spart man aber, wenn man den Tiefkühler ausschaltet. Es gibt viele andere Möglichkeiten der Haltbarmachung. Man sollte also abwägen, ob der Tiefkühler wirklich notwendig ist. Ich habe für mich festgestellt, dass ein Tiefkühlgerät manchmal praktisch, aber eigentlich nicht notwendig ist. Also lasse ich es weg.</li>
</ul>
<p>Habt ihr weitere Tipps?</p>
<p class="small">Foto von deovolenti, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">CC-Lizenz</a>.</p>
<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/a164b81a47ed49beb94ecfa0f954acc6" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://inetzwerk.de/tiefkuehltruhe-9-tipps-um-strom-zu-sparen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mehr vom Essen: Gemüse-Reste verwerten</title>
		<link>http://inetzwerk.de/mehr-vom-essen-gemuese-reste-verwerten/</link>
		<comments>http://inetzwerk.de/mehr-vom-essen-gemuese-reste-verwerten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 01:03:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luchsus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Resteverwertung]]></category>
		<category><![CDATA[Spartipps]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://inetzwerk.de/?p=214</guid>
		<description><![CDATA[Wir sind es heute gewohnt, immer genug zu essen zu haben. Leider führt das dazu, dass wir mit unserer Nahrung verschwenderisch umgehen: Oft verwenden wir nur einen Teil und werfen den Rest weg. Der &#8220;Rest&#8221; ist oft essbar, schmackhaft und gesund. Durch die Verwertung sparen wir Geld und schonen Umwelt und Klima, indem wir aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-222" title="resteverwertung-gemuese" src="http://inetzwerk.de/wp-content/uploads/2011/07/resteverwertung-gemuese.jpg" alt="Restverwertung von Gemüse" width="150" height="129" />Wir sind es heute gewohnt, immer genug zu essen zu haben. Leider führt das dazu, dass wir mit unserer Nahrung verschwenderisch umgehen: Oft verwenden wir nur einen Teil und werfen den Rest weg. Der &#8220;Rest&#8221; ist oft essbar, schmackhaft und gesund. Durch die Verwertung sparen wir Geld und schonen Umwelt und Klima, indem wir aus unserer Nahrung möglichst viel machen.</p>
<p>Deshalb starte ich hier eine kleine Serie von Postings, in denen ich zeige, was man alles verwerten kann. In Teil 1 dreht sich alles um Gemüse.<span id="more-214"></span></p>
<ul>
<li>Kohlrabiblätter und -stängel sind essbar und enthalten sogar viel mehr Vitamine und Mineralstoffe als die Wurzelknolle. Auch die Blätter von Wirsing und Blumenkohl sind essbar. Früher wurden Kohlrouladen oft nicht aus Kohl-, sondern aus Kohlrabi- oder Blumenkohlblättern gemacht. Auch ähnlich wie Spinat können sie verwendet werden. Und umgekehrt kann man den Strunk von Blumenkohl man kleinschneiden und wie Kohlrabi essen oder man püriert ihn mit ein bisschen Sahne und Kräutern zu einer Blumenkohlcremesuppe.</li>
<li>Karottengrün kann in die Suppe, kleingehackt wie Petersilie. Man kann es auch trocknen, um es später in eine Suppe zu geben.</li>
<li>Auch das Grün von Knollensellerie und Knollensellerie kann man essen.</li>
<li>Das Grün von Roter Bete kann man wie Mangold essen (deshalb hab ich auch keinen Mangold im Garten, sondern Rote Bete, da habe ich den Mangold inklusive). Junge Blätter kommen in den Salat, ältere werden wie Spinat gekocht oder für einen Auflauf verwendet.</li>
<li>Das Grün von Speiserüben und Kohlrüben wird in einigen Gegenden als &#8220;Rübstiel&#8221; oder &#8220;Stielmus&#8221; gegessen. Besonders im Rheinland, in Westfalen und den Niederlanden hat Stielmus Tradition.</li>
<li>Wer Erbsen im Garten hat, hat nach dem Pulen eine Menge Erbsenschalen übrig. Die Muss man nicht wegwerfen: Man wäscht sie, kocht sie 5 Minuten in leicht gesalzenem Wasser, schreckt sie in kaltem Wasser ab und lässt sie abtropfen. Dann püriert man sie und streicht sie durch ein Püriersieb (das Sieb ist wichtig, damit man keine Fäden im Essen hat). Risotto, Omelette, Erbsensuppe, Pesto oder Frischkäse wird dadurch schön grün. Alternativ kann man Erbsenschalen mahlen und als Mehl (gemischt mit anderem Mehl) verwenden.</li>
<li>Auch die Blätter von Radieschen und Rettich kann man essen: Lecker z.B. in Salat, Suppe, Nudelsoßen und Hackfleischgerichten. Ich esse sie auch gern kleingehackt aufs Brot, gibt einen leckeren Radieschengeschmack.</li>
<li>Aus Gemüseabfällen kann man Gemüsebrühe auf Vorrat herstellen: Dafür kann alles oben genannte, aber auch z.B. das Innere der Paprika, Kohlrabischalen, Karottenschalen, das Grüne vom Lauch und was sonst nach abfällt verwendet werden. Wie das geht, werde ich ein andermal beschreiben, da gibt es nämlich verschiedene Möglichkeiten.</li>
<li>Zwiebelschalen kann man zum Textil- oder Ostereierfärben verwenden, für Soleier oder für Zwiebelschalenbrühen für den Garten</li>
<li>Die Stiele von Kräutern kann man in Essig einlegen, um dessen Geschmack zu verbessern oder Tee daraus machen. Auch für Ölauszüge und Tinkturen eignen sie sich.</li>
<li>Von Koriander kann man nicht nur Blätter und Samen, sondern auch die Wurzel verwenden (wie Knollenpetersilie, z.B. in der Suppe).</li>
<li>Oder man lässt erst gar keine Abfälle entstehen: Gurken, Karotten und Frühkartoffeln kann man mit Schale verwenden, sie müssen nur gut abgebürstet werden. Bei Lagerkartoffeln darauf achten, dass sie aus biologischem Anbau sind; konventionelle sind oft mit Bioziden (keimhemmenden Mitteln) behandelt worden, die gesundheitsschädigend und möglicherweise krebserregend sind.</li>
</ul>
<p>Besonders für zarte Blätter gilt: Frisch sollten sie sein, sonst schmecken sie nicht mehr. Im Laden sind die Blätter leider oft schon welk.</p>
<p>Was fällt euch noch ein?</p>
<p class="small">Foto von Bill Ebbesen, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">CC-Lizenz</a></p>
<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/21af0110653a4723a9abcbd33a7b803b" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://inetzwerk.de/mehr-vom-essen-gemuese-reste-verwerten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Amerikanische Landwirt_innen steigen vom Traktor auf Ochsen um</title>
		<link>http://inetzwerk.de/amerikanische-landwirt_innen-steigen-vom-traktor-auf-ochsen-um/</link>
		<comments>http://inetzwerk.de/amerikanische-landwirt_innen-steigen-vom-traktor-auf-ochsen-um/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 13:43:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luchsus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peak Oil]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Müllabfuhr]]></category>
		<category><![CDATA[Nutztiere]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://inetzwerk.de/?p=197</guid>
		<description><![CDATA[Was machen Landwirt_innen, wenn der Ölpreis steigt und steigt? Ohne Diesel kein Traktor, ohne Traktor keine Feldbestellung und keine Ernte &#8211; oder doch? Dick Roosenberg bringt am einer Landwirtschaftsschule in Wisconsin jedes Wochenende 20 Leuten die Feldbestellung mit Ochsen bei. Gelernt hat er das in West-Afrika. Anfangs brachte er das Gelernte Landwirt_innen aus armen Ländern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-198" title="ochsen-pflug" src="http://inetzwerk.de/wp-content/uploads/2011/07/ochsen-pflug.jpg" alt="Ochsen zum Pflügen" width="150" height="120" />Was machen Landwirt_innen, wenn der Ölpreis steigt und steigt? Ohne Diesel kein Traktor, ohne Traktor keine Feldbestellung und keine Ernte &#8211; oder doch? Dick Roosenberg bringt am einer Landwirtschaftsschule in Wisconsin jedes Wochenende 20 Leuten die Feldbestellung mit Ochsen bei. Gelernt hat er das in West-Afrika. Anfangs brachte er das Gelernte Landwirt_innen aus armen Ländern bei, damit sie ihre Felder mit möglichst wenig Geld bearbeiten konnten, nebenbei zeigte er die traditionellen Techniken auch in Museumsdörfern. Aber inzwischen kommen immer mehr Landwirt_innen von Wisconsin bis Alaska in seine Kurse, für die sich der Traktor als zunehmend unwirtschaftlich erweist &#8211; wegen der steigenden Ölpreise. Roosenberg erklärt: &#8220;Die Leute wollen weg vom Öl, wo es möglich ist, weil es immer teurer wird.&#8221;<span id="more-197"></span></p>
<p>Während ein Paar eingelernter Ochsen 3000 Dollar kostet, so viel wie ein gebrauchter Traktor, kommen junge Rinder für je 150 Dollar sehr günstig. Sie fressen nur Gras und arbeiten bis zu 14 Jahre lang. Ihr Mist ist als ein willkommener Dünger und wenn sie sterben, kann man sie essen. Sie fügen sich in ökologische Kreisläufe ein. Ihr einziger Nachteil, sagt Rosenberg, ist ihre Langsamkeit. Für große Farmen eigneten sie sich nicht; für kleine hingegen seien sie perfekt.</p>
<p>Bis in die 50er Jahre haben auch hier noch viele Bäuer_innen noch mit Zugtieren gepflügt &#8211; mit Pferden, Eseln, Maultieren oder Rindern. Erst als Höfe zusammengelegt wurden, um die Flächen zu vergrößern und die Landwirtschaft wirtschaftlicher zu machen, lohnte sich der Einsatz von Traktoren. In Nordamerika geht man heute davon aus, dass Pferde bis zu einer Fläche von etwa 25 Hektar wirtschaftlicher sind als ein Traktor, dabei spielen aber viele Faktoren eine Rolle. Nicht nur der Preis für Diesel, auch die Art des Anbaus spielt eine Rolle: auf vielseitigen Höfen schneiden Zugtiere besser ab als dort, wo auf allen Felder dasselbe Getreide steht, das zum selben Zeitpunkt geerntet werden muss. Weitere Faktoren können Pferde wirtschaftlicher machen als Motoren: Sie können zum Beispiel auch im Wald eingesetzt werden oder für Kutschfahrten mit Ferien- oder Ausflugsgästen. Ein großer Vorteil der Pferde ist, dass sie den Ackerboden weniger verdichten als ein schwerer Traktor. Im Gärtnerhof Landolfshausen zieht deshalb ein Pony den Pflug durchs Gewächshaus.</p>
<p>Nicht immer spielt die bloße ökonomische Betrachtung die entscheidende Rolle. Der Traktor ist ein Statussymbol. Wenn der Neue ein kleines, leichtes Modell ist, wird geunkt: &#8220;Geht es dem Hof jetzt schon so schlecht, dass die sich keinen anständigen Trecker mehr leisten können?&#8221; Wie sähen die Reaktionen erst aus, wenn man mit Pferden pflügt?</p>
<p>Auf der anderen Seite sagen einige Landwirt_innen, dass ihre Lebensqualität sich verbessert hat, als sie den Traktor aufgaben und Zugpferde auf den Hof holten. Die Arbeit mit den Pferden ist ruhiger. Man arbeitet mit lebenden Wesen statt mit Maschinen. Mit Tieren pflügen ist zwar nicht einfach, hohe Konzentration ist gefragt, aber stressiger ist es mit dem Traktor. Auf jeden Fall wurden die Landwirt_innen dadurch ein Stück unabhängiger von externen Energiequellen, deren Preise sie nicht beeinflussen können.</p>
<p>Und nicht nur in der Landwirtschaft werden Motoren durch Pferde ersetzt: In der belgischen  Stadt Schaarbeck ist die Müllabfuhr teilweise auf Pferde umgestiegen. Zwei Ardenner-Pferde ziehen einen Müllwagen für die Leerung öffentlicher Mülleimer. Bisher wurde dies von drei LKWs erledigt, jetzt wurde ein LKW durch Pferde ersetzt.</p>
<p>Unsere Großeltern wuchsen mit Zugtieren auf &#8211; und unsere Enkel werden es wieder tun. Denn die Ära des billigen Öls neigt sich dem Ende zu.</p>
<div id="attachment_199" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-medium wp-image-199" title="ochsen-statt-traktor" src="http://inetzwerk.de/wp-content/uploads/2011/07/ochsen-statt-traktor-500x366.jpg" alt="Vor den Heuwagen ist ein Ochse gespannt." width="500" height="366" /><p class="wp-caption-text">Heuabfuhr im Engadin um 1900</p></div>
<div id="attachment_201" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-201" title="zugtiere" src="http://inetzwerk.de/wp-content/uploads/2011/07/zugtiere.jpg" alt="Ochsen als Pflug- und Zugtiere" width="500" height="366" /><p class="wp-caption-text">Rinder als Pflug- und Zugtiere in Kuba, Teneriffa, Indien und im Museumsdorf Ungersheim im Elsass</p></div>
<p>Quellen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-1385193/Take-bull-horns-Farmers-America-trade-tractors-oxen-beat-soaring-fuel-prices.html">DailyMail: Farmers across America ditch tractors for oxen in bid to beat rising fuel prices</a></li>
<li><a href="http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Wirtschaft/Alles-Bio/Mit-Pony-Tricki-vor-dem-Pflug-ins-Gewaechshaus">Göttinger Tageblatt: Mit Pony Tricki vor dem Pflug ins Gewächshaus</a></li>
<li><a href="http://www.demorgen.be/dm/nl/989/Binnenland/article/detail/1282981/2011/06/23/Schaarbeek-zet-trekpaarden-in-voor-ophaling-van-afval.dhtml">DeMorgen: Schaarbeek zet trekpaarden in voor ophaling van afval</a></li>
<li><a href="http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/Skript256.pdf">Arbeitspferde im Naturschutz</a> (PDF)</li>
<li><a href="http://www.starke-pferde.de/">Starke Pferde</a> (Zeitschrift)</li>
<li><a href="http://www.ig-zugpferde.de/inhalt/arbeitskreise/pfluegen">Interessengemeinschaft Zugpferde</a></li>
</ul>
<p class="small">Bildquellen: Bild ganz oben: Rob Novak, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en" rel="nofollow">CC-Lizenz</a>. Bild Engadin: Unbekannt, Public Domain. Vierer-Montage von oben nach unten und links nach rechts: Cyberesque, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en" rel="nofollow">CC-Lizenz</a>; Pamela Heywood, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" rel="nofollow">CC-Lizenz</a>; ILRI, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" rel="nofollow">CC-Lizenz</a>; Corradox, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en" rel="nofollow">CC-Lizenz</a>.</p>
<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/ca0c12141a0e4c93ab7b433f9d4ff6b1" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://inetzwerk.de/amerikanische-landwirt_innen-steigen-vom-traktor-auf-ochsen-um/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kiwis anbauen daheim im Garten</title>
		<link>http://inetzwerk.de/kiwis-anbauen-daheim-im-garten/</link>
		<comments>http://inetzwerk.de/kiwis-anbauen-daheim-im-garten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 13:38:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luchsus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Kiwi]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Obst]]></category>
		<category><![CDATA[selber machen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://inetzwerk.de/?p=189</guid>
		<description><![CDATA[Ich esse gern Kiwis. Sie schmecken gut und enthalten viel Vitamin C. Kiwis, die es zu kaufen gibt, haben aber immer einen weiten Weg hinter sich und das ist sicher nicht nachhaltig. Die Alternative: Kiwis anbauen im kalten Berlin? Das geht tatsächlich. Eigentlich kommen Kiwis aus China und es gibt mehrere verschiedene Arten davon: Actinidia [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-190" title="mini-kiwi" src="http://inetzwerk.de/wp-content/uploads/2011/07/mini-kiwi.jpg" alt="Mini-Kiwi" width="150" height="120" />Ich esse gern Kiwis. Sie schmecken gut und enthalten viel Vitamin C. Kiwis, die es zu kaufen gibt, haben aber immer einen weiten Weg hinter sich und das ist sicher nicht nachhaltig. Die Alternative: Kiwis anbauen im kalten Berlin? Das geht tatsächlich. <span id="more-189"></span></p>
<p>Eigentlich kommen Kiwis aus China und es gibt mehrere verschiedene Arten davon: Actinidia deliciosa, das ist die Frucht, die wir üblicherweise als Kiwi kennen. 1904 hatte die Lehrerin und Botanikerin Mary Isabel Fraser sie aus dem Jangtsekiang-Tal nach Neuseeland mitgenommen, das heute so bekannt für den Kiwi-Anbau ist. &#8220;Chinese Gooseberry&#8221;, chinesische Stachelbeere, nannte man sie dort. Als die Früchte in den 60er Jahren erstmals aus Neuseeland in die USA exportiert wurden, war der kalte Krieg in vollem Gang und &#8220;chinesische Stachelbeeren&#8221; hätte man nicht vermarkten können. Also nannte man die Früchte kurzerhand &#8220;Fruits from the Kiwi-Land&#8221; &#8211; die Kiwi war geboren.</p>
<p>Actinidia deliciosa kann man in Weinbaugebieten mit miden Wintern anbauen. In Berlin wäre sie nicht sicher winterhart &#8211; in einem unbeheizten Gewächshaus, an eine Südwand gelehnt und bei starkem Frost mit Vlies geschützt, könnte man es aber probieren. &#8220;Starella&#8221; ist eine Sorte dieser Art, die relativ winterfest sein soll.</p>
<p>Eine weitere Kiwi-Art wird Mini-Kiwi, Kleinfruchtige Kiwi oder Kiwai genannt, die Actinidia arguta. Sie ist sehr winterhart, bis minus 30 Grad, heißt es. So kalt wird es hier nicht &#8211; schön. Ich werde also im Herbst zwei Kiwi-Pflänzchen kaufen und im Kleingarten pflanzen. Zwei deshalb, weil jede Pflanze nur entweder &#8220;weibliche&#8221; oder &#8220;männliche&#8221; Blüten trägt. Nur erstere tragen Früchte, letztere werden zur Bestäubung gebraucht. Wenn man mehr als zwei Kiwis pflanzen will, reicht eine Bestäuberpflanze für bis zu acht Fruchtsorten.</p>
<p>Kiwis sind Kletterpflanzen, sie brauchen also ein Rankgerüst (dafür gibt es hier eine <a href="http://www.saengerhof.de/kiwi.html">Anleitung</a>). Das kommt mit ganz gelegen, dann fällt den Nachbarn nicht so sehr auf, dass bei mir ein bisschen Unkraut wächst.</p>
<p>Ich bin mir noch nicht sicher, welche <a href="http://www.mini-kiwi.de/sorten_klone.html">Kiwi-Sorte</a> ich nehme &#8211; wahrscheinlich Weiki, weil die leicht erhältlich sind und gut tragen. Aber es gibt einige Sorten, die sehr lecker klingen &#8211; vielleicht pflanze ich später noch eine dritte? So ein Rankgitter ist ja relativ schmal. Andererseits sind 10 bis 20 Kilo Kiwis von einer (älteren) Pflanze ja schon eine ganze Menge.</p>
<div id="attachment_191" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-medium wp-image-191" title="mini-kiwi-garten" src="http://inetzwerk.de/wp-content/uploads/2011/07/mini-kiwi-garten-500x375.jpg" alt="Mini-Kiwi im Garten anbauen" width="500" height="375" /><p class="wp-caption-text">Mini-Kiwi (Actinidia arguta) der Sorte Weiki</p></div>
<p>Kiwis erntet man, wenn die ersten leichten Fröste kommen. Die meisten Sorten sind dann noch hart und reifen nach. Harte Kiwis lassen sich mehrere Wochen oder auch Monate kühl (z.B. im Erdkeller) lagern. Nur übereinander stapeln darf man sie nicht. Dann prüft man regelmäßig, welche Kiwis weich geworden sind und nimmt die mit in Küche.</p>
<p>Man kann Kiwis frisch essen, im Obstsalat, auf dem Kuchen, im Müsli oder als Smoothie. Oder man kocht sie zu Marmelade oder Saft ein, dörrt sie oder verarbeitet sie zu Kiwi-Chili-Sauce, Chutney oder Kiwi-Pesto.</p>
<p class="small">Fotos von <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Weiki02.jpg" rel="nofollow">Björn Appel</a> und <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Weiki02.jpg" rel="nofollow">Hiperpinguino</a>.</p>
<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/0c353fdf2124451e9b358024963e7cba" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://inetzwerk.de/kiwis-anbauen-daheim-im-garten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fernseher abschaffen &#8211; 5 Stunden mehr Zeit jeden Tag</title>
		<link>http://inetzwerk.de/fernseher-abschaffen-5-stunden-mehr-zeit-jeden-tag/</link>
		<comments>http://inetzwerk.de/fernseher-abschaffen-5-stunden-mehr-zeit-jeden-tag/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 13:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luchsus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weglassen]]></category>
		<category><![CDATA[bewusster leben]]></category>
		<category><![CDATA[weglassen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://inetzwerk.de/?p=204</guid>
		<description><![CDATA[Fünf Stunden pro Tag sitzen die Leute hierzulande im Durchschnitt vor dem Fernseher. Den meisten Menschen geht es so, dass sie vor dem Fernseher &#8220;kleben&#8221; bleiben, wenn die Sendung, wegen der sie eingeschaltet haben, schon längst vorbei ist und gar nichts interessantes mehr kommt. Man zappt ein paar Mal durch, bleibt mal hier hängen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-206" title="fernseher-abschaffen" src="http://inetzwerk.de/wp-content/uploads/2011/07/fernseher-abschaffen.jpg" alt="Fernseher abschaffen" width="150" height="120" />Fünf Stunden pro Tag sitzen die Leute hierzulande im Durchschnitt vor dem Fernseher. Den meisten Menschen geht es so, dass sie vor dem Fernseher &#8220;kleben&#8221; bleiben, wenn die Sendung, wegen der sie eingeschaltet haben, schon längst vorbei ist und gar nichts interessantes mehr kommt. Man zappt ein paar Mal durch, bleibt mal hier hängen und mal da, und schnell sind einige Stunden um.<span id="more-204"></span></p>
<p>Später fragt man sich, wo die ganze Zeit geblieben ist. &#8220;Vor dem Fernseher&#8221; könnte die Antwort sein. Wie wichtig ist uns Fernsehen? Wie wichtig sind uns die Sendungen, die wir dort ansehen? Gibt es irgendeine darunter, auf die wir nicht verzichten könnten? So gefragt, stellen viele Leute fest, dass ihnen die einzelnen Sendungen gar nicht so wichtig sind. Dass wir fernsehen, hat andere Gründe.</p>
<p>Alte Menschen sehen am meisten fern. Sie sind oft einsam und der Fernseher leistet ihnen Gesellschaft &#8211; zumindest scheinbar. Fernsehen lullt ein, man muss nicht nachdenken, man wird unterhalten. Mit Fernsehen ist man nie fertig. Faktisch zementiert Fernsehen unsere Einsamkeit. Fernsehen isoliert, Fernsehen macht passiv.</p>
<p>Viele Menschen gehen acht Stunden am Tag arbeiten, plus eine Stunde Fahrt und eine Stunde Mittagspause, macht zehn. Plus eine Stunde, um sich morgens fertig zu machen, plus acht Stunden Schlaf, macht 19. Plus 5 Stunden vor dem Fernseher, macht 24. Nächster Tag.</p>
<p>Wenn man einen Tag mit Freund_innen verbracht, kann man danach oft sagen: Ja, das war ein schöner Tag, das hat sich gelohnt. Wird man das auch von einem durchschnittlichen Abend vor der Glotze sagen?</p>
<p>Ich habe seit Jahren keinen Fernseher mehr. Ich habe ihn nie vermisst. Das wahre Leben findet nicht in dieser Kiste statt, oder, wie Gil Scott-Heron sang, <em>The Revolution Will Not Be Televised</em>.</p>
<p class="small">Foto: PJ R, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.en">CC-Lizenz</a>.</p>
<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/bc0310776ecf45bf956c762110057312" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://inetzwerk.de/fernseher-abschaffen-5-stunden-mehr-zeit-jeden-tag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Auto bald kein Statussymbol mehr</title>
		<link>http://inetzwerk.de/auto-bald-kein-statussymbol-mehr/</link>
		<comments>http://inetzwerk.de/auto-bald-kein-statussymbol-mehr/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 00:48:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luchsus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[weglassen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://inetzwerk.de/?p=202</guid>
		<description><![CDATA[Auch wenn die Autoindustrie es noch leugnet, das Auto als Statussymbol hat bald ausgedient: Junge Menschen kaufen sich immer seltener ein Auto. Im Jahr 2000 besaßen noch 510 von 1000 Personen im Alter von 18 bis 29 ein Auto, 2015 werden es nach heutiger Schätzung nur noch 335 sein. Die Gründe? Junge Menschen haben wenig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-203" title="auto-nach-italien" src="http://inetzwerk.de/wp-content/uploads/2011/07/auto-nach-italien.jpg" alt="Mit dem Auto nach Italien" width="150" height="120" />Auch wenn die Autoindustrie es noch leugnet, das Auto als Statussymbol hat bald ausgedient: Junge Menschen kaufen sich immer seltener ein Auto. Im Jahr 2000 besaßen noch 510 von 1000 Personen im Alter von 18 bis 29 ein Auto, 2015 werden es nach heutiger Schätzung nur noch 335 sein.<span id="more-202"></span></p>
<p>Die Gründe?</p>
<ul>
<li>Junge Menschen haben wenig Geld &#8211; oft einfach zu wenig für ein Auto, zum Tanken, für die Versicherung, die Steuer.</li>
<li>Während das Auto für die Generation meiner Eltern noch ein Statussymbol war, sehen die meisten jungen Leute Mobilität pragmatisch: Ein Auto ist teuer, wenn man darauf verzichten kann, kann man das Geld sinnvoller ausgeben. Vor allem in der Stadt kommt man mit dem Fahrrad oder dem öffentlichen Nahverkehr überall hin.</li>
</ul>
<p>Fairerweise muss man sagen, dass der Energiekonsum dadurch nicht zwangsläufig sinkt: Während die Generation meiner Eltern mit dem Mini an die Nordsee oder nach Italien gefahren sind, fliegen heute viele Menschen in den Urlaub.</p>
<p>Den geringsten Motorisierungsgrad in Deutschland hat übrigens Berlin: Hier gibt es nur 319 Autos auf 1000 Personen, bundesweit sind es 503. Das ist aber immer noch ziemlich viel. Zum Vergleich: In China sind es 26, und so viele Auto, dass ein Motorisierungsgrad wie in Deutschland erreicht wird, kann man wahrscheinlich gar nicht herstellen. Außerdem: wo sollen die Autos denn alle hin? In der Stadt verbringen Autos sowieso die meiste Zeit im Stau oder bei der Parkplatzsuche. Mit dem Fahrrad kommt man in Berlin meistens gleich schnell und auf kurzen Strecken schneller ans Ziel. Und entspannter.</p>
<p class="small">Bildquelle: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">Rick Dikeman, CC-Lizenz</a></p>
<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/13c5234a4985477eb7ad1c1759d4401f" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://inetzwerk.de/auto-bald-kein-statussymbol-mehr/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

<!-- Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: http://www.w3-edge.com/wordpress-plugins/

Page Caching using disk: enhanced
Database Caching using disk: basic
Object Caching 480/589 objects using disk: basic

Served from: inetzwerk.de @ 2012-02-22 20:43:13 -->
