Wie geht SEO effizienter?

Wozu noch SEO?

In Zeiten von Social Media fragt man sich manchmal, ob SEO noch der Weg zum Erfolg ist. Ob Unternehmen mit 50.000 Facebook-Fans oder ein einzelnes Social Post mit einer Reichweite von einer 500.000 Personen – immer wieder liest man solche Erfolgsmeldungen. Und es ist nicht falsch, die Zielgruppe dort abzuholen, wo sie sich sowieso schon aufhält, sei es Facebook, Twitter oder andere Social Networks.

Nur: Fans und Follower sind kein Ersatz für ein gutes Suchmaschinen-Ranking.

Warum? Weil die Menschen im Social Networks Spaß haben wollen, unterhalten werden wollen oder andere Menschen treffen wollen. Nur eins wollen sie nicht: kaufen.

Vor einer konkreten Kaufentscheidung suchen User eher nicht bei Facebook oder Twitter (obwohl sich das im Laufe der Zeit ändern könnte), sondern nutzen eher Suchmaschinen.

SEO und Social Media Marketing ergänzen sich aber sehr gut, man sollte deshalb keinen der beiden Aspekte vernachlässigen.

SEO muss heute vor allem effizient sein.

Zeit ist Geld, das weiß jeder, der online sein Geld verdient. Gerade bei der Suchmaschinenoptimierung kann man viel Zeit auf einzelne Maßnahmen verwenden und stellt am Ende womöglich fest, dass die Wirkung sehr gering war. Umgekehrt geht das aber auch; gerade durch eine technische Optimierung der Seite, die Behebung einfacher Fehler oder ähnlichem kann man mit wenig Aufwand große Erfolge im Ranking bringen.

Technische SEO-Aspekte sollten weitgehend automatisiert werden.

Die technischen Aspekte der Suchmaschinenoptimierung können recht komplex sein. Niemand will (oder sollte) sich jeden Tag neu damit befassen. Einfache Redakteure verstehen oft nicht, dass man durch eine falsche Einstellung in der Software viel kaputt machen kann – das ist auch nicht ihr Fachgebiet. So manche Software lässt sich nur mühsam durch Plugins oder Hacks einigermaßen suchmaschinenfreundlich “hinbiegen”.
Deshalb sollte man bei der Wahl der Software lieber von vorn herein darauf achten, dass das System sich für gutes SEO optimieren lässt; für Online-Shops kann z.B. SEO Shopware eine Option sein. Andernfalls wird man gegenüber der Konkurrenz immer ein Einbeiniger unter Sprintern sein – im Grunde vielleicht genauso sportlich, aber mit Handicap.

User im Fokus

Der User ist König.

Google misst bereits seit Jahren User-Signale, und ein gutes Ranking wird man nicht behalten, wenn die User nicht finden, was sie suchen. Im Übrigen wird sich kaum ein User, der grüne Turnschuhe kaufen will, von einer Website überzeugen lassen, doch stattdessen ein orangefarbenes T-Shirt zu kaufen.

Gerade für Online-Shops ist es außerdem wichtig, den User davon zu überzeugen, gerade hier zu bestellen – denn die meisten Produkte findet man in auch in hundert anderen Shops. Das Preis ist nicht unbedingt das alleinige Kriterium, Vertrauen aufzubauen ist wichtig. Dazu gehören zum Beispiel ein seriöses Design, Transparenz bei Zahlungsbedingungen und Versandkosten, und auch ein sympathisches und zielgruppengerechtes Auftreten.

Fazit

Verbesserungen in diesen beiden Bereichen bringen meist deutliche Verbesserungen im Ranking und der Conversion mit sich – ohne all zu viel Aufwand. Erst wenn hier alles stimmt, lohnt es sich, sich auf Linkbuilding und andere Maßnahmen zu fokussieren.

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